Gut besucht war die Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im Alten Amtshaus in Bad Neustadt am vergangenen Freitag, den 18. September 2009. (28.09.09)
Der DGB gehört zu den großen gesellschaftlichen Kräften in Deutschland, in dessen Grundsatzprogramm ein übergreifender Gestaltungsauftrag verankert ist, den sie mit anderen sozialen und politischen Kräften umsetzen wollen. Auf Grundlage dessen ist die Idee zu dieser Veranstaltung entstanden.
Ziel des Abends war es nicht, die sogenannten Fernsehduelle der jüngsten Vergangenheit im kleinen Rahmen nachzustellen, viel mehr war die Zielsetzung die, den Direktkandidatinnen und -kandidaten der SPD, der CSU, der FDP, der Grünen und der Linken des Wahlkreises die Möglichkeit zu geben, ihre Vorstellungen von der zukünftigen Politik in Deutschland öffentlich darzustellen.
ZurückAuf Grund terminlicher Überschneidungen mit anderen Wahlkampfveranstaltungen, konnten nicht alle persönlich erscheinen, schickten dafür aber ersatzweise einen Stellvertreter ihrer Partei, sodass letztendlich jede Partei einen Diskutanten stellte und sich so an der Diskussion beteiligen konnte. Im Namen des DGB Kreisverbandes Rhön-Grabfeld eröffnete dessen Vorsitzende Gudrun Scheuplein den Abend mit einigen einleitenden Worten, begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich, besonders aber freilich die Diskussionsteilnehmer. Diese verdienen ihrer Meinung nach besonderen Respekt und Anerkennung, denn eine Wahl wird nur dann möglich, wenn es Frauen und Männer gibt, die einen politischen Standpunkt vertreten und sich als Kandidatinnen beziehungsweise Kandidaten zur Verfügung stellen. Für die CSU war Dr. Christian Machon anwesend, für die SPD diskutierte René van Eckert, die Grünen waren durch Frau Tolle vertreten, für die FDP war Frau Zimmermann gekommen und für die Linke stellte sich Herr Bannert den Fragen. Moderiert wurde die Diskussion von Herrn Frank Müller, Journalist beim Bayrischen Rundfunk, der gekonnt durch die Themengebiete Bildung, Familie, Gesundheit, Umwelt, Steuern und Arbeit führte und im richtigen Moment die Gemüter abzukühlen wusste. Auf die Frage nach den Kernthemen für die Region setzten alle unterschiedliche Prioritäten. Machon von der CSU will eine flächendeckende Internet Breitbandverbindung, außerdem liegt ihm die Situation der niedergelassenen Hausärzte am Herzen. René van Eckert ist es wichtig, das Fördergefälle zwischen Bayern und Thüringen abzuschaffen, somit Anreize für Unternehmen zu gestalten, in der Region zu bleiben beziehungsweise sich dort neu anzusiedeln, um so zu neuen Arbeitsplätzen zu An die Diskussionsrunde anschließend fand eine offene Fragerunde statt, bei der jeder, der wollte, zu Wort kommen konnte. Dieses Angebot wurde gerne und intensiv angenommen, sodass sich eine lebhafte Diskussion zwischen den politischen Vertretern und den Gästen entwickelte. Die Hauptanliegen des Publikums war zum einen die Frage, wie die Parteien Fachkräfte nach Rhön Grabfeld holen und dort halten wollen und zum anderen die Frage der medizinischen Versorgung. Die politischen Vertreter stimmten dem Appell der DGB-Kreisvorsitzenden Gudrun Scheuplein an alle Anwesenden, am 27. September von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen zu. |
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