Am 8.3.1878 in Lübeck geboren, kam er 1903 nach Schweinfurt als Arbeiter in die Schuhfabrik Heimann. Eingebunden in die Gedankenwelt der Arbeiterbewegung kämpfte er lebenslang für eine demokratische Gesellschaft.
Als anerkannter Repräsentant der Arbeiterbewegung war er Vertreter der Interessen der kleinen Leute, war engagierter Gewerkschafter, Mitglied der Arbeiterparteien USPD und SPD, trat in der Rätebewegung 1918/19 aktiv für demokratische Verhältnisse ein, aufrechter Demokrat, von den Wählern delegiert in Stadtrat, Land- und Reichstag, frühzeitiger Warner und Kämpfer gegen die braunen Kolonnen, verfolgter Antifaschist und Opfer der NS-Diktatur.
Er war Sekretär des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes dessen Büro sich in der Luitpoldstrasse 20 im ersten Stock befand. Bis zu seiner Verhaftung 1933 organisierte er dort die örtliche Arbeit, beriet, unterstützte, half und trat in Versammlungen auf.
Fritz Soldmann wurde nach 1933 mehrmals verhaftet in Gefängnisse und in drei KZs (Dachau, Sachsenhausen, Buchenwald) verschleppt.
Wir rufen die Schweinfurter Institutionen, Verbände, Firmen, und die Bürger auf für die Errichtung eines
Denkmals für Fritz Soldmann zu spenden.
Die Erinnerung an Fritz Soldmann - als engagierten Gewerkschafter, aufrechten Demokraten und Kämpfer gegen den Faschismus – muss wachgehalten werden.
Initiative „Denkmal Fritz Soldmann“
Gutermannpromenade 7
97421 Schweinfurt
Tel. 09721 28895
Thorsten Weinsdörfer, Urenkel von Fritz Soldmann
Norbert Lenhard, Betriebsrats-Vorsitzender Schaeffler KG Schweinfurt
Kathi Petersen, Vorsitzende der SPD Schweinfurt
Klaus Hofmann, Sprecher der Initiative "Gegen das Vergessen"
Spendenkonto:
Kulturwerkstatt Disharmonie
Städtische Sparkasse Konto Nr. 2022 BLZ 793 500 00
Bitte als Zweck angeben: Spende Fritz Soldmann

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