ver.di nutzte den in Vorjahren im Konzern organisierten “One E.ON Day“ am 18. Juni 2009 um alle Beschäftigten im Konzern zu einer Demonstration gegen die Konzernpolitik des E.ON AG Vorstandes nach Düsseldorf aufzurufen.
Mit 50 KollegInnen der E.ON Wasserkraft und des KKW Grafenrheinfeld machten wir uns um 5 Uhr früh auf nach Düsseldorf. Rechtzeitig und ohne Stau erreichten wir pünktlich den Demonstrationsort am E.ON Platz. Beeindruckend war die Anzahl der KollegInnen die sich am Platz versammelten. Mit über 5500 KollegInnen konnten wir unseren Forderungen nach,
• Sicherung von Arbeitsplätzen an den Standorten in den Regionen und den vorbehaltlosen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen.
• Sicherung und künftige Fortführung der Ausbildung und der Übernahme der Auszubildenden nach ihrer Ausbildung.
• Beibehalt und die Absicherung der Tarifverträge für alle Beschäftigten auch in Zukunft.
• Absicherung der fachlichen Kompetenz vor Ort in den Regionen.
• Investitionen in Erzeugung und Netze.
• Den Beibehalt der bisherigen Kultur im Umgang mit der Mitbestimmung im E.ON Konzern.
nachdruck verleihen.
Lautstark demonstrierten die Anwesenden gegen die Pläne des Unternehmens, mehrere tausend Arbeitsplätze im Konzern abzubauen und weitere Betriebsteile aus dem Konzern auszugliedern. Alle Redner verwiesen darauf, dass das Unternehmen im letzten Jahr einen Gewinn in Höhe von 9,5 Mrd. € erwirtschaftet hat, die Aktionäre und Vorstände mit dicken Dividenden und Prämien belohnt werden und den Beschäftigten mit Jobverlust gedankt wird. 
Einig war man sich, dass dies nur der Auftakt war und nur durch weiteren Widerstand der Beschäftigten die Konzernführung zu überzeugen ist.
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