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Der Tarifstreit im Einzelhandel hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Am gestrigen Mittwoch bestreikten Beschäftigte von Schlecker gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di erstmals mitten im Weihnachtsgeschäft Filialen in der Region Main-Rhön. Betroffen hiervon waren auch gut 50 Geschäfte der Drogeriekette in Stadt und Landkreis Schweinfurt.
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Vor der Agentur für Arbeit demonstrierten am Samstag, 01. Dezember in Schweinfurt knapp 300 Bürgerinnen und Bürger gegen den Missbrauch von Leiharbeit. Aufgerufen hatte der DGB, weil Agenturchef Stelzer eine Leiharbeitmesse für diesen Tag ankündigte. DGB- Regionsvorsitzender Frank Firsching: „Wenn die Arbeitsagentur Schweinfurt meint, Lohndrückerei durch Leiharbeitsmessen unterstützen zu müssen, lassen wir es uns nicht nehmen, gegen diese Sauerei zu demonstrieren.“
Zur Messe ist es nicht gekommen. Die Arbeitsagentur hatte sie abgesagt. Für den IG Metall- Vize Peter Kippes ein „Erfolg der Gewerkschaften“.
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Anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung und Jubilarehrung der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) in Schweinfurt erinnerte der Geschäftsführer der NGG-Region Unterfranken Ibo Ocak daran, dass „eine der größten Lehren aus dem schwärzesten Kapitel der deutschen Geschichte die Gründung der Einheitsgewerkschaft war“.
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Der DGB Main- Rhön/ Schweinfurt nimmt sich für das Jahr 2008 vor, das Thema „gute Arbeit“ zum Mittelpunkt seiner Aktivitäten zu machen. Auf seiner Klausurtagung der im Schweinfurter Gewerkschaftshaus berieten die DGB Orts- und Kreisvorsitzenden ihre Jahresplanung 2008. Dazu DGB- Regionsvorsitzender Frank Firsching: „Wir sind nicht, wie beispielsweise die CSU der Meinung, dass sozial ist was Arbeit schafft. Für uns ist sozial was gute Arbeit schafft. “
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Der ver.di-Bezirk Schweinfurt hat 266 Mitgliedern für ihre langjährige Treue zur Gewerkschaft gedankt. Auf 25, 40, 50 und gar auf 60 Jahre Mitgliedschaft konnten einige zurück blicken. Barbara Zahn, Landesfachbereichsleiterin für den Fachbereich Bildung, Wissenschaft, Forschung, lobte die Jubilare für ihre jahrzehntelange Treue, hinter der sich Engagement, Überzeugung und Einsatz für ein gemeinsames Ideal verberge.
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Nun hat der Deutsche Gewerkschaftsbund auch im Landkreis Rhön-Grabfeld einen eigenen Kreisverband. Damit der Start vollständig ist, wurde bei der Gründungsversammlung ein Vorstand gewählt. Einstimmig fiel die Wahl der 40 Teilnehmer auf Gudrun Scheuplein, Mitarbeiterin der Rhön- Saale- Klinik in Bad Neustadt.
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Einzelhandelsbeschäftigte von sieben Betrieben der Region im Ausstand
Am Freitag war in den frühen Morgenstunden schon für viele Einzelhandelsbeschäftigte die kalte Winternacht zu Ende. Sie postierten sich als Streikposten etwa vor Kaufland und der Galeria Kaufhof. Mittags zogen 250 Protestierende aus sieben Betrieben, überwiegend Frauen, durch die Innenstadt und skandierten „Wir ham die Schnauze voll, wir ham die Schnauze voll . . .“. Sie fordern unter anderem eine Gehaltserhöhung sowie den Erhalt von Weihnachts- und Urlaubsgeld.
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Mindestlohn, Rente mit 67, ausufernde Leiharbeit – darüber unter anderem haben 280 Teilnehmer der Funktionärskonferenz des DGB Main-Rhön am Mittwochabend im Konferenzzentrum diskutiert. Gefragt wurde, was die Gewerkschaften tun können, um einer Entwicklung entgegenzutreten, die selbst im wirtschaftlichen Aufschwung wenig bei den Beschäftigten ankommen lässt, und bei der prekäre Arbeitsverhältnisse mit Hungerlöhnen immer zahlreicher werden.
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Die 2.Betriebs- und Personalrätekonferenz des DGB in den Haßbergen fordert in einer Resolution die örtlichen Bundestagsabgeordneten auf den Missbrauch der Leiharbeit zu stoppen.
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„Nur wer sich auf die Vergangenheit besinnt, ist gewappnet für die Zukunft.“ Unter diesem Motto stand die kämpferische Ansprache von Sinan Öztürk, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Bezirks Schweinfurt der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, bei der Ehrung von langjährigen Mitgliedern aus dem Haßbergkreis. Sein Dank galt den Jubilaren, die für die heutigen sozialen Errungenschaften „an vorderster Front“ gekämpft hätten.
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Arm trotz Arbeit?
Selbst Vollzeitarbeit schützt nicht vor Armut. Nach einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung arbeiten 32 % aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland im Niedriglohnbereich.
Artikel zum Thema Gesundheitspolitik
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