1. Halbjahr 2010
Die Verursacher der Krise müssen zahlen (23.06.10)
Würzburg. Großen Zuspruch erhielten die Kolleginnen und Kollegen am Mittwoch (23.06.2010) am DGB Infostand in der Würzburger Innenstadt, wo Unterschriften gesammelt und Flugblätter gegen die unsozialen Sparpläne der Bundesregierung verteilt wurden.

350 Passanten trugen sich im Zeitraum von drei Stunden in die vorbereiteten Listen ein. In vielen Gesprächen wurde schnell klar: Es gibt eine große Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik, die einseitige Sparpakete zu Lasten der Beschäftigten, der Rentner und der „sozial Schwachen“ schnürt. Ein Gast am Infostand machte keinen Hehl aus seiner Meinung: „Was die da mit uns machen ist eine ganz große Sauerei. Da müssen wir endlich etwas dagegen tun“, schimpfte der Mann.

Der Würzburger Infostand fand unter dem Motto statt: „Aufstehen für soziale Gerechtigkeit – Einmischen bevor es andere tun!“ Es war inzwischen die fünfte Aktion, die in der DGB Region Schweinfurt-Würzburg von Gewerkschaftern organisiert wurde, um über den sozialen Kahlschlag der schwarzgelben Regierung aufzuklären.

DGB Kreisvorsitzender Walter Feineis, Werner Ring und Sabine Witte von der IG-Metall wurden von ehrenamtlichen Kollegen der Würzburger IG-Metall unterstützt. Sie machten in zahlreichen Gesprächen mit Interessierten klar: „Wir fordern, dass die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Der Spitzensteuersatz muss rauf, die Vermögenssteuer muß wieder eingeführt werden und wir brauchen ein Spekulationssteuer“, betonten sie.

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