DGB Jugend
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Persönlicher Reisebericht von Ulrike Eifler

Vom 8. bis 15. April nahmen zehn Vertreter der DGB-Jugend Bayern an einem Fachkräfteaustausch in Israel teil. Eine Woche lang hatten sie Gelegenheit, das Land und die Kollegen der israelischen Gewerkschaft Histadrut kennenzulernen.

Podiumsdiskussion zur Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Aschaffenburg.
Am 1. Mai haben Teile der NPD und der so genannten „Freien Kräfte“ einen Aufmarsch in Schweinfurt und Würzburg angemeldet. Sie marschieren unter dem Motto „Kapitalismus bedeutet Krieg“. Damit versuchen sie den 1. Mai umzuinterpretieren, um ihn als Rammbock gegen die Erfolge der Arbeiterbewegung zu richten.
Die Hälfte aller Neueingestellten bekommt einen befristeten Arbeitsvertrag – die Junge Generation trifft es besonders hart. Dies belegen die aktuell veröffentlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Die Zahl der befristet Beschäftigten in Deutschland ist höher als je zuvor: 8,9 Prozent hatten 2008 einen Vertrag auf Zeit. Das sind 2,7 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Mit einer Brotzeit-Aktion haben IG Metall und IG Metall-Jugend die BR-Wahlen bei der Firma WILO in Hof unterstützt.
Der Ortsjugendausschuss der IG Metall Ostoberfranken hat sich in seiner Sitzung am 23. März auf eine breite Mobilisierung nach Schweinfurt verständigt. Hintergrund ist der geplante Nazi-Aufmarsch am 1. Mai.
Aus aktuellem Anlass hat sich am Dienstag (16. März) in Schweinfurt ein Jugendbündnis gegen Rechts gegründet. Hintergrund ist der geplante Nazi-Aufmarsch am 1. Mai. Eingeladen hatte die DGB-Jugend. Mit dabei sind außerdem die Jusos, das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt, die SDAJ und die Linksjugend [solid].
Faschismus ist die Zerschlagung der Arbeiterbewegung! Deshalb haben vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am 1. Mai gute Gründe, sich mit Mut und Courage dem Nazi-Aufmarsch in den Weg zu stellen und ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Argumente finden sich auf dem Flyer der DGB-Jugend Nordbayern.
Eine fantastische Jugendaktion hatten IG Metall Jugend und die Schülervertretungen in Bad Neustadt durchgeführt. Am Donnerstagmittag (18. März) zogen sie aus ihren jeweiligen Schulen und aus der Lehrwerkstatt von Siemens in einem Sternmarsch zum Marktplatz von Bad Neustadt. Anlass war die Ankündigung des Siemens-Vorstandes, 840 Beschäftigte auf die Straße zu setzen. Auf dem Marktplatz gab es eine Kundgebung mit vielen witzigen Aktionen.
Mit großem Interesse haben wir den am Donnerstag (18. März) verfassten Artikel in der Mainpost zum Nazi-Aufmarsch in Schweinfurt gelesen. Wir schließen uns Ihrer Kritik in Teilen an: Es ist richtig, dass die Stadt Schweinfurt dem Aufmarsch nicht unbeteiligt zusehen darf, sondern ihn längst hätte verbieten müssen.
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