Pressemitteilungen
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Im Landkreis Rhön-Grabfeld haben im letzten Jahr 200 Arbeitslose nur deswegen eine Sperrzeit bekommen, weil sie sich nicht früh genug arbeitsuchend gemeldet haben. Im Landkreis sind 37% der Sperrzeit durch eine zu späte Meldung bei Arbeitslosigkeit verursacht. Dies hatte zur Folge, dass die Betroffenen in der ersten Woche der Arbeitslosigkeit kein Arbeitslosengeld erhalten haben. „Da können einem schon mal 200 bis 300 Euro verloren gehen“, sagte DGB-Kreisverbandsvorsitzende Gudrun Scheuplein.
Im Landkreis Haßberge haben im letzten Jahr 315 Arbeitslose nur deswegen eine Sperrzeit bekommen, weil sie sich nicht früh genug arbeitsuchend gemeldet haben. Im Landkreis sind 40% der Sperrzeit durch eine zu späte Meldung bei Arbeitslosigkeit verursacht. Dies hatte zur Folge, dass die Betroffenen in der ersten Woche der Arbeitslosigkeit kein Arbeitslosengeld erhalten haben. „Da können einem schon mal 200 bis 300 Euro verloren gehen“, sagte DGB-Kreisverbandsvorsitzender Reiner Greich.
Immer mehr Beschäftigte im Landkreis Haßberge verdienen so wenig, dass sie ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken müssen. Im Januar 2007 waren es noch 529 Beschäftigte, die Hartz IV beantragen mussten, Mitte 2008 dagegen schon 583 Beschäftigte (+ 10,2%).
Über 145 Arbeitskräfte im Landkreis gehen einer Vollzeitbeschäftigung nach, ohne davon leben zu können. Sie sind arm trotz Arbeit. Hinzu kommen 124 Teilzeitkräfte mit sozialversicherungspflichtigem Job, die mehr als 400 € im Monat verdienten. Auch sie zahlen Sozialbeiträge, ohne von ihrer Arbeit leben zu können.

Weitere Informationen der letzten Monate finden Sie in unserem Archiv...

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