Pressemitteilungen 2008
DGB- Chef Firsching kämpft ums Gewerkschaftshaus (07.11.2008)
Für den DGB- Regionsvorsitzenden Frank Firsching ist der Verkauf des DGB- Hauses in der Wilhelm- Leuschner- Straße an den Integrations- und Bildungsverein e.V. Schweinfurt noch nicht über die Bühne. Hauseigentümer ist die Vermögens- und Treuhandgesellschaft des DGB (VTG), nicht der DGB Schweinfurt. Die DGB Region Main- Rhön/ Schweinfurt mit Firsching an der Spitze ist Mieter, ebenso wie die Verdi und die IG BAU.
„Wir, die Schweinfurter Gewerkschaften, setzen alles daran unser Haus als Gewerkschaftshaus zu erhalten. Wir wollen auch weiterhin in der Wilhelm- Leuschner- Straße unsere Bleibe behalten.“, sagt Firsching entschlossen. „Diese Haltung richtet sich nicht gegen den Integrations- und Bildungsverein, sondern konzentriert sich auf den Erhalt der Einrichtung Gewerkschaftshaus.“ Der DGB Chef sieht das Haus als „gewerkschaftliches Diskussionszentrum“, das absolut notwendig sei. Nach eigenen Angaben fänden in den Räumlichkeiten etwa 250 Veranstaltungen, Sitzungen und Tagungen der hiesigen Gewerkschaften und des DGB pro Jahr statt. Von der Jahreshauptversammlung der IG Metall Senioren, über Vertrauensleutesitzungen von ZF Sachs, Verdi- Fachbereichsversammlungen, der wöchentlichen DGB- Rentensprechstunde bis hin zu Versammlungen der IG BAU und der NGG spielt sich das gewerkschaftliche Leben der Region im Schweinfurter DGB- Haus ab.
 
Verwundert reagierte Firsching auf die Äußerung des Vereinsvorsitzenden Tasin Sali, er wolle „in Abstimmung mit dem DGB Schweinfurt das historische Erbe des Hauses erhalten“. Dazu Firsching: „Mich befremdet aus der Zeitung zu erfahren Herr Sali arbeite mit dem DGB Schweinfurt zusammen, oder wolle mit uns zusammenarbeiten. Weder kenne ich den Vereinsvorsitzenden, noch hat er sich je bei mir gemeldet. Vertrauen schafft ein derartiges Vorgehen nicht.“
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